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New Life - that rocks - oder: der gefühlte Glaube

Seit meiner Firmung bzw. meiner Konvertierung von der evangelischen zur katholischen Kirche im Jahr 1990 war ich kein Kirchenbesucher mehr. Für mich hatte die Kirche bzw. die Predigten keinen realen Bezug zum Alltag mehr. Vieles was in den Predigten der Pastoren gesagt worden ist, fand ich "draussen" nicht mehr wieder. Ich entschied mich wegen meiner damaligen Familie und wegen einiger Inhalte der katholischen Kirche (Ehe, Geburt bzw. Abtreibung... etc.) für eine Konvertierung. Mit meiner Exfrau, als gläubige Katholikin und regelmässige Kirchengängerin auf den Philippinen, konnte ich damals auch nicht gemeinsam in die Kirche gehen, wiel sie ihr in Deutschland nicht entsprach oder sie vielleicht die Predigten nicht verstand. Ehrlich gesagt, ich fand auch die Gestaltung der Gottesdienste in Deutschland nicht mehr interessant und zeitgemäss. Der "Gemeindechor" und die Orgelmusik klang doch eher wie ein wehleidiges Gejaule. Die Kirchenlieder aus dem Gesangbuch waren auc...

Krank sein - ein hohes Risiko auf den Philippinen

Letzte Woche bekam ich eine mich sehr bedrückende Email von einem mir bekannten Pastor (Baptistenkirche) von der Insel Negros Occiental auf den Philippinen. Seine Tochter ist nach der Geburt ihres Kindes am 30. September 2009 schwer krank geworden. Sie leidet unter einer Atemnot. Es wurde im Hospital in Bacalod City Krebs im wohl fortgeschrittenen Statium festgestellt. Daraufhin wurde ihr eine Chemotherapie verschrieben. Das Problem der Filipinos ist, dass sie für solche ernsthaften Krankheitsfälle nicht ausreichend krankenversichert sind. So wie sich die Email vom Pastor las, hat sie wohl nicht mehr lange zu leben. Erstens die Behandlung von Krebs ist auf den Philippinen nicht auf dem neuesten Stand und zweitens, die auflaufenden Rechnungen - mittlerweile ist eine Summe von 67.479,50 PHP zusammen gekommen, das sind umgerechnet ca. 1.100 Euro - können von der Familie gar nicht bezahlt werden. Krankenhausbehandlungen sind auf den Philippinen verhältnismässig hoch. Armut kann hier schon ...

Der Kampf eines halbdeutschen Mädchens um die Anerkennung der Vaterschaft von ihrem leiblichen Vater

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Steffanie S. Es scheint ein langes Verfahren für ein fast 16jähriges, halbdeutsches Mädchen zu werden, das seit der Geburt mit ihrer Mutter auf den Philippinen lebt. Ich habe Mutter und Kind Ende 2006 auf den Philippinen kennen gelernt. Die Mutter hat sich Anfang der 90er Jahre nach eigenen Angaben nicht legal in Deutschland aufgehalten bzw. die genehmigte Aufenthaltsdauer von 3 Monaten überschritten. Dort hatte sie einen Mann kennen gelernt, mit dem sie ein Kind bekam. Nach Aussagen der Frau wollte sie der Mann nach Kenntnisnahme ihrer Schwangerschaft nötigen, das Kind abzutreiben. Die Frau lehnte es ab und zog es lieber vor, das Kind dann auf den Philippinen zu gebähren. Auf den Philippinen nehmen die Behörden die Eintragungen in die Geburtsurkunde nicht so genau. So konnte die Mutter den vermeintlichen Vater in die Geburtsurkunde eintragen und das Kind bekam sogar den Nachnamen ihres Vaters. Bis heute hat der vermeintliche Vater die Vaterschaft des Kindes nicht anerkannt. Wa...

Die Schattenseiten meines langfristigen Aufenthalts auf den Philippinen

Als ich mich vom 14. bis 18. August 2009 in Surallah, einer Kleinstadt im Süden von Mindanao, in der Nähe von Marbel aufhielt musste ich eine bitterböse Erfahrung machen. Ich hatte mir vorgenommen, mich mit einer deutschsprachigen Person über die Verhältnisse auf den Philippinen auszutauschen, überzeugte mich diese doch, lieber in der Provinz zu leben, als in der Grossstadt Manila. Die Landschaft von Surallah und der Umgebung ist traumhaft. Es gibt dort mehrere Seen, Resorts für Urlauber und zwei grosse Wasserfälle für deren Besichtigung man Eintritt bezahlen muss. Häuser gibt es hier schon zwischen 2000 - 3000 PHP im Monat plus Strom und Wasser anzumieten. Aber nun zurück zur einladenden Person. Diese stellte sich zuerst als sehr freundlich und zuvorkommend heraus. Ich dachte, ich hätte einen neuen Freund für das Leben gefunden. Schon am dritten Tag musste ich feststellen, dass dem nicht so war. Erster Streitpunkt war die Ueberführung von gebrauchten Pkw's von Manila nach Marb...

Mein erster Besuch in einem philippinischen Gefängnis

Heute stattete ich zum ersten Mal in meinem Leben als Besucher ein Gefängnis in Muntinlupa City im Auftrag von der freien Kirche New Life in Alabang bei Manila ab. Ich erlebte einen Gottesdienst der besonderen Art. Zuerst trafen sich die Teilnehmer in der Kirche in Alabang, um dort einen Gottesdienst abzuhalten. Nach dem Gottesdienst gab es einen Imbiss. Am frühen Nachmittag fuhren wir dann mit Privatwagen in das Stadtgefängnis von Muntinlupa City. Das Wetter schlug um und es regnete stark, als wir vor den Toren des Gefängnisses ankamen. Das Gefängnis ist von außen eher unscheinbar. Wir mussten durch Wasser waten, um ins Innere des Gefängnisses zu kommen. Wir packten die Wagen aus und trugen Getränke, Kuchen und die Bibeln in das obere Stockwerk des Gefängnisses. Mehrere Zellen im Gebäude lagen eng beieinander. Mehrere Insassen mussten sich ein Zelle teilen. Sowohl Männer als auch Frauen zählten als Insassen, in Zellen getrennt. Um ins obere Stockwerk zu gelangen, mussten wir mehrere ...

Armut auf den Philippinen - Hilfe, nein danke? (Teil 1)

Es ist für mich sehr schwer zu verstehen, wenn eine philippinische Frau durch Arbeitslosigkeit in Armut gerät und dann eine Hilfe nicht angenommen wird. So hier auch mit meiner Bekannten Chessa, die ich vor ca. 5 Jahren im Yahoo-Chat kennen gelernt habe. Von Beruf ist sie Sicherheitsfachkraft (Wachschutz). Zuletzt hatte sie in einem Supermarkt in Las Pinas bei Manila gearbeitet. Mit ihr hatte ich von Ende März bis Ende April in einem Studio gewohnt. Das ist eine Einraumwohnung. Dadurch, dass sich für 2 Monate auf der Insel Negros gewohnt hatte, ist der Kontakt zu ihr nur sehr spärlich gewesen. Als ich Ende Juni wieder nach Manila zurück kehrte, fragte ich per SMS an, ob sie denn noch im Supermarkt arbeiten würde, weil ich sie dort seit einigen Tagen nicht mehr gesehen hatte. Darauf folgte 3 Wochen Schweigen. Ich nahm an, dass sie sich wiederum die Handyaufladung nicht leisten konnte, was schon öfters der Fall gewesen ist. Anfang der Woche erhielt ich dann endlich eine Nachricht von ihr...

Handydiebstahl beim Markt in Baclaran

Am 5. April, einem wettermäßig schönen Sonntag, wollte ich mich auf den Weg machen, eine Bekannte aus einer Chat-Community im Internet in Manila zu besuchen. Wenn ich gewusst hätte, was mir an diesem Tag passieren würde, wäre ich garantiert zuhause geblieben. Es war ein Tag, den ich in meinem Leben nie vergessen werde und ich wünschte, er wäre nie vorhanden gewesen. Der Weg ging erst mit einem Jeepney von Las Pinas nach Baclaran. Die Fahrt dauerte ca. 45 Minuten. Es meine erste Fahrt in Richtung Pasay City in Manila in der auch der Flughafen von Manila ist. Ich wollte meine Erfahrungen mache, inwieweit ich mich in einer fremden Großstadt selbst orientieren kann. Die Gefahr besteht ja immerhin, dass ich den Weg nicht mehr zurück finde. Schließlich gibt es auf den Philippinen keinerlei Fahrpläne. Hier muss man sich genau durchfragen, wenn man von A nach B kommen möchte. Das ist eine völlige Umgewöhnung im Gegensatz zu Deutschland. Aber ich musste endlich meine eigenen Erfahrungen in dies...

Die philippinische Einfachheit zu wohnen

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Mein Apartment in Las Pinas / Manila Mein Appartement mag gerade mal ca. 25 qm groß sein. Leider habe ich keinen Kühlschrank und keine Klimaanlage im Form eines Ventilators. So kann ich nur ohne Decke schlafen, weil es sonst zu heiß ist. Die Schränke sind nicht reinlich und müssten mit Kunststoff neu verklebt oder gestrichen werden, damit sie brauchbar sind. Wenn es dunkel, ist tauchen schon mal Mäuse oder Käfer auf. Bevor ich überhaupt in meinem Appartement nächtigen konnte, musste ich mir erst einmal eine Matratze kaufen. Das Bett war schon vorhanden - eher ein Ehebett. Lebensmittel kann ich leider nicht lagern, da sie sonst allzu schnell verderben. Es lohnt sich leider für mich nicht, einen Kühlschrank zu kaufen. Meine Mitbewohnerin verdient leider nicht soviel, dass sie sich einen leisten könnte. Den Kühlschrank müsste ich bei Abreise mit Verlust wieder verkaufen. Deswegen spare ich mir das Geld. Eine Klospülung gibt es in den Unterkünften auf den Philippinen au...

Der Flug nach den Philippinen

Das erste Mal bin ich mit der Deutschen Lufthansa geflogen. Ich war mit dem Service sehr zufrieden. Zumal konnte ich während des Fluges einen Baileys genießen. Kurz vor dem Flug konnte ich meinen Sitzplatz noch umbuchen. So bekam ich anstatt eines Sitzplatzes in der Mitte einen am Fenster. Ist des reiner Zufall, denn schon wieder bekam ich einen Sitz in der Höhe des Flügels. Die Aussicht war somit relativ eingeschränkt. Nach dem Abheben wurde es recht bald dunkel und so schloss ich das Fenster, um ein wenig zu schlafen. Die Innengeräusche waren allerdings so laut, dass es mir kaum gelang. So konnte ich nur ein wenig einnicken. Wenig später gesellte sich ein Deutscher zu mir. Er wechselte den Sitzplatz, da er mehr Beinfreiheit brauchte. Das konnte ich recht gut verstehen, denn man konnte die Bein so gut wie kaum lang machen. Ca. 10 Stunden musste ich in meiner Sitzposition verharren. Als das Abendbrot serviert wurde, bekam man zum Essen chinesische Stäbchen. Der Flug ging ja auch nach C...

Am 20. März 2009, 17:35 Uhr startet der Flug

Gestern habe ich in einem guten Reisebüro in Berlin meine Reise auf die Philippinen gebucht. Es ist ein Jahresticket. Nach dem Kauf hatte ich sofort meine philippinische Bekannte in Manila angerufen und sie telefonisch über meine Ankunftszeit informiert. Für die erste Zeit werde ich bei ihrer Schwester wohnen, bis wir eine gemeinsame Wohnung gefunden haben. Vor dem Flugticketkauf war ich noch bei der philippinischen Botschaft in Berlin und hatte dort angefragt, ob es möglich sei, mich dort für 365 Tage aufzuhalten. Eine Sachbearbeiterin meinte, das diese Entscheidung über die Dauer meines Aufenthaltes das dortige Immigrationoffice entscheiden würde. Ich habe gute Gründe, dort so lange zu leben, denn ich möchte mich in erste Linie um die Anullierung meiner Ehe kümmern. Fast 17 Jahre lebe ich schon von meiner Frau getrennt und ich habe die Absicht, mir in naher Zeit eine neue Familie zuzulegen. Es ist noch offen, wie teuer mich das ganze kommen wird. Aber irgendwie muss ich zu meinem Rec...

Planung eines einjährigen Aufenthalts auf den Philippinen

Nach einem 3 1/2monatigen Aufenthalts am Bodensee plane ich wiederrum einen Langzeitaufenthalt auf den Philippinen. Diesmal soll es ein ganzes Jahr werden, denn seit Oktober 2008 bin ich Frührentner und die Rentenversicherung gestattet es mir, mich ohne Abzüge für längere Zeit auf den Philippinen aufzuhalten. Ende März soll es losgehen. Mein derzeitiger Mietvertrag endet zu diesem Zeitpunkt. Für mein Domizil habe ich mir Manila ausgesucht, den Wohnort meiner alten Chatbekanntschaft. Sie ist derzeit dabei, für uns ein preiswertes Appartement zu finden. Die Miete soll ungefähr 3500 PHP/mtl. kosten. Das sind umgerechnet ca. 55,- €. Für mich ist dies relativ preiswert und bezahlbar. Am 04. Februar 2009 habe ich noch ein Beratungsgespräch mit dem Integrationsfachdienst in Friedrichshafen. Wenn mir über diesen keine planbare und zufriedenstellende Zukunft in Deutschland in Aussicht gestellt wird. Werde ich meine Planungen fortführen. Ein neuer Reisepass ist bereits beantragt. Noch muss ich ...

Bewerbungsvideo

Das erste Bewerbungsvideo von mir wurde heute von der TV-Produktionsfirma erstellt. Ich stellte mich sehr überzeugend und positiv vor, sagten mir die Mitarbeiter der Firma, die mich interviewten. Die Firma möchte mir auf jedenfall helfen, irgendwo im Ausland eine berufliche Tätigkeit zu bekommen. Das heutige Gespräch war auf jedenfall sehr konstruktiv. Es tut sich doch etwas, wenn es sich um eine vollkommene Alternative handelt. Wenn ich bedenke, dass ich mich sonst bei Bewerbungen bei deutschen Firmen "komplett ausziehen" muss. Hier musste ich wirklich nur meinen Lebenslauf vorlegen. Nun bin ich sehr gespannt, ob in den nächsten Tagen für mich der Flieger nach Lanzarote, Kanaren geht.

Das Ausland ruft...

...und mich zieht es wieder in die Ferne. Eine TV-Produktionsgesellschaft in Berlin, auf Dokumentationen spezialisiert, schrieb mich an. Es geht um ein Stellenangebot als Verkäufer auf Lanzarote. Ich werde einer von 3 Bewerbern sein. Mal sehen, ob mir mein Schicksal noch einmal eine Chance einräumt. Morgen wird erst einmal ein Bewerbungsvideo mit mir aufgenommen und an den potentiellen Arbeitgeber verschickt, der sich dann im Vorfeld entscheidet. Ich räume mir gute Chancen ein, da ich derzeit sehr flexibel bin - keine Wohnung und keine Arbeitsstelle. So werde ich jedenfalls in Deutschland nichts vermissen, wenn ich das Land wieder verlasse. Und ich freue mich schon sehr darauf. Es ist mal eine vollkommen andere Art, sich um eine Arbeitsstelle zu bewerben. Und dann kommt noch hinzu, dass ich mich diesmal habe finden lassen. Weitere Informationen über den weiteren Verlauf folgen...

Manila: Lehrer wollen mit Geiselnahme Erziehung erzwingen

...ein dramatischer Bericht von den Philippinen eingefügt. Manila (dpa) - Geiseldrama auf den Philippinen: Weil sie armen Kindern einen Schulabschluss ermöglichen wollen, haben zwei bewaffnete Männer am Mittwoch in der Hauptstadt Manila einen Bus mit 30 Schulkindern und vier Lehrern in ihre Gewalt gebracht. Die beiden Täter verlangen Rundfunkberichten zufolge für 145 Kinder eines verarmten Stadtviertels in Manila, dass die Regierung ihnen den Schulabschluss ermöglicht. «Wenn ich die Zusicherung bekomme, dass diese Kinder eine Erziehung erhalten, werde ich mich ergeben», sagte einer der Kidnapper einem Radiosender in Manila. Bei den Tätern soll es sich nach unbestätigten Berichten um Lehrer der Kinder handeln. «Ich möchte lediglich ihre Zukunft sicherstellen», sagte Jun Ducat. «Ich möchte diesen Kindern nichts antun. Ich liebe sie», sagte der Geiselnehmer. Nach seinen Angaben befinden sich 30 Kinder sowie zwei weibliche und zwei männliche Lehrkräfte an Bord des Busses. Die überwiegend f...

...noch mehr Fotos aus Graz

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Fotos von meinem Aufenthalt zwecks Arbeitssuche in Graz / Steiermark / Österreich (10.03. - 08.04.07)

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TV-Shows - oder wie man seine eigene Familie bevorteilt

Bei der philippinischen Gameshow Deal or No Deal habe ich am 14. Februar 2007 gesehen, wie die Moderatorin Kris Aquino ihre eigene Mutter, die vorherige philippinische Präsidentin Corazon Aquino bevorteilte, indem sie in ihrer eigenen Show auftrat. Soetwas hatte ich noch nie im Fernsehen gesehen, dass die eigenen Familienmitglieder in eine TV-Show eingeladen wurden. In der TV-Show geht es um Millionengewinne. Und die Familie Aquino ist zu philippinischen Verhältnissen sehr reich. Ich schüttelte nur den Kopf. Anscheinend gibt es auf den Philippinen keine Regeln, dass Verwandte und Personen, die mit dem Fernsehsender involviert sind, nicht an TV-Shows mit Gewinnspielen teilnehmen dürfen. So war ich denn froh, dass die ehemalige Präsidentin am Ende der Show nur 400 PHP gewann. Das sind umgerechnet gerade mal 6.45 €. Dann ist mir aufgefallen, dass die philippinischen Schauspieler - und es sind meines Erachtens nicht allzu viele - fast in jeder Show regelmäßig auftreten. Manche treten sc...

Der Arbeitsmarkt auf den Philippinen

Die Erwerbslosenquote auf den Philippinen ist sehr hoch. Sie liegt bei ca. 33 %. Eine Erwerbslosenstatistik gibt es nicht. Auf den Philippinen gibt es nur die Recruitmentoffices (Personalleasingbüros und Zeitarbeit). Wenn ich durch die Straßen von Naga City oder durch Manila schritt, sah ich oft Stellenangebote an den Schaufensterscheiben oder an Pfählen. Die Angebote waren nur an Arbeitsuchende bis höchstens 30 Jahren gerichtet. Hier auf den Philippinen scheint die Altersdiskriminierung besonders hoch zu sein, denn ältere Arbeitsuchende werden hier nicht gebraucht. So haben Ältere nur die Möglichkeit, mit einem Bauchladen an den Straßen Zigaretten, Bonbons, Suppen, Fische, Obst, kalte Getränke oder sonstiges zu verkaufen. Auf den Philippinen gibt es keine Lohnersatzleistungen, damit meine ich die sozialen Leistungen wie Arbeitslosengeld etc. Hilfen kann man auf den Philippinen nur von der eigenen Familie erwarten - von sonst niemanden. Das müsste man sich mal in Europa vorstellen! Wer...

Meine Rückreise und die Kunst in Manila einen Koffer zur Aufbewahrung abzugeben

Am 7. März 2007, 18 Uhr begann von Naga City aus meine Rückreise nach Deutschland. Zuerst fuhr ich mit einem Motorcycle von meiner Unterkunft zur zentralen Busstation. Um 21 Uhr fuhr erst der Bus mit einer Aircondition nach Manila, Pasay City ab. Ich fuhr deswegen rechtzeitig ab, damit es nicht zu Verzögerungen kam, denn die öffentlichen Verkehrsmittel haben keine verbindlichen Fahrzeiten. Gegen 6 Uhr morgens kam ich dann ziemlich übermüdet in Pasay City an, um mich noch mit einer Chatbekanntschaft von den Philippinen zu treffen. Um den ganzen Tag in Manila noch etwas unternehmen zu können, fragte ich meine Bekannte, die mich gegen 7:30 Uhr vom Busbahnhof in Pasay City abholte, wo ich denn meinen Koffer bis zu meinem Abflug verstauen könnte. Sie hatte keine Idee. So schlug ich denn vor, zuerst zum Flughafen von Manila zu fahren, um den Koffer bis zu meinem Abflug zu verstauen. Wir fuhren zuerst mit dem Bus Richtung Flughafen und mussten dann noch mit dem Jeepney weiterfahren. Als wir a...

Ende meines Langzeitaufenthaltes auf den Philippinen

Am 8. Maerz 2007 ist dann mein fast 4-monatiger Langzeitaufenthalt auf den Philippinen beendet. Es war eine schoene und entspannte Zeit mit vielen Erlebnissen - wie vorher berichtet. Mein Rueckflug erfolgt an diesem Tag ab Manila um 23:15 Uhr. Gegen 13 Uhr MEZ werde ich wieder in Deutschland eintreffen. Dann allerdings werde ich ca. 10 Stunden auf den Zug nach Oesterreich warten muessen. Dies ist eine sehr lange Zeit, wenn ich mir ueberlege, dass ich noch den "Jetlag" auskurieren muss und nicht schlafen kann, bevor ich im Zug sitze. Dies werden ein paar sehr anstrengende Stunden. Hoffentlich sind bei meiner Ankunft in Deutschland die Temperaturen einigermassen mild. Ab 10. Maerz 2007 melde ich mich aus Oesterreich - meiner hoffentlich neuen Heimat - wieder. Einige Berichte von den Philippinen folgen aber noch (Thema Arbeitsmarkt und einen Beitrag ueber das philippinische Fernsehen.)